Negin Habibi wurde 1982 in Teheran geboren und stammt aus einer Schriftsteller - und Literaturübersetzerfamilie. Aufgewachsen in mehreren Ländern (Iran, Frankreich, Weissrußland, Deutschland), ist sie schon früh mit verschiedenen Kulturen in Berührung gekommen. Auch ihr musikalischer Werdegang ist bis heute ebenfalls von einer großen Diversivität und Offenheit geprägt. Sie begann ihre Ausbildung in klassischer Gitarre im Alter von zwölf und spielte nebenher E-gitarre in Rockbands.
Im Jahr 2001 nahm sie das Musikstudium an der "Hochschule für Musik und Theater Leipzig" auf und beendete es 2005 an der HMTM Hannover in der Klasse von Prof. Frank Bungarten mit Bestnote. 2008 folgte das Konzertexamen an der Hochschule für Musik Luzern, ebenfalls summa cum laude. Während des Studiums besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Musikern wie Stephen Stubbs, Fareed Haque und Markus Stockhausen.
Negin Habibi ist seit 2007 Stipendiatin mehrerer Stiftungen und Vereine wie LiveMusicNow des Yehudi Menuhin Vereins, der Stiftung Edelhof Ricklingen und des Vereins Klassik in der Klinik e.V.. Sie gab 2004 ihr Konzertdebüt mit dem "Concierto de Aranjuez" von J.Rodrigo und ist heute eine gefragte Solistin und Kammermusikerin mit reger Konzerttätigkeit im In-und Ausland. Seit 2014 studiert sie bei Israel Golani (Amsterdam) Barockgitarre und wirkt sowohl bei Projekten der Alten Musik, als auch bei Projekten der zeitgenössischen Musik mit.
Im Jahr 2013 gründete sie das Trio sixty1strings in der einzigartigen Besetzung Harfe, Mandoline und Gitarre.